Taiji Lange Yang-Form

 

Tai Chi Chuan oder auch Taijiquan (neue Schreibweise) ist eine Bewegungskunst für gesteigertes Wohlbefinden, verbesserte Selbstwahrnehmung, Harmonisierung des Energiesystems und Beruhigung des Geistes.

Aus dem Qi Gong geboren und zur inneren Kampfkunst entwickelt, kehrt sich dieses nun wieder um und wird zur Heilkunst für Körper Seele und Geist, wobei der Kampf mit uns selbst hier erst beginnt.

Durch die langsamen und weich fließenden Bewegungen entdeckt man ein neues Körpergefühl und die Geisteshaltung verändert sich. Richtig angewendet lernt man das Chi (Energie) zu wecken und zu pflegen und letztendlich dessen Fluss zu lenken.

Die Lange Yang Formn wurde in China im Laufe des 19. Jh. in Familientradition entwickelt. Der Sinn der Bewegungen hat sich im 20.Jh. vom ursprünglichen Ziel des Erlernens der Kampfkunsttechniken zum Ziel Erhaltung der Gesundheit und Erreichen eines langen Lebens gewandelt.

Die langsam durchzuführende Bewegungsfolge beinhaltet nach Auffassung der TCM alle Kriterien, die zur Stärkung des Energieflusses im Körper notwendig sind.

Taiji ist für alle Altersgruppen geeignet. Es wird keine besondere Beweglichkeit vorausgesetzt.

 

Jeder kann Taiji erlernen.

Das Taijiquan der Yang-Familie ist weltweit die verbreitetste Taiji-Richtung. Ihr traditionelles Kernstück ist die Lange Form nach Yang Chengfu mit 85 Bildern. Die Zählweise kann dabei variieren, der derzeitige weltführende Vertreter der Yang-Familie Yang Zhenduo zählt die von seinem Vater stammende Langform als 103 Bilder. In Deutschland wird auch oft von 108 Bildern gesprochen. Das gleichmäßige Tempo in der Ausführung, große schulterbreite Schritte kombiniert mit ausladenden Armbewegungen zeichnen seine Kampfkunst aus, wodurch die Bezeichnung großer Rahmen entstand.

  •  Donnerstag

  •  19.00 – 20.30 Uhr

  •  Turnhalle CFK – Centrum für Freizeit und Kommunikation,

     Zum Nassenwald 1,  66583 Spiesen

  •  Ute Born-Hort und Michael Hort